Dienstag, 24. Oktober 2006 | Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)
Dienstag, 12. April 2005 | Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)
Münster - Die Erfolgsstory der Party "Altstadt Live" wird auch in diesem Jahr von den Kneipiers des Kuhviertels fortgeführt.
. Zum achten Mal wird am Freitag, 15. April, zum Semesterstart eine Party der Superlative gefeiert: Zwölf Bands in zwölf Kneipen. Und alles für lau. Am Montag luden die Organisatoren der mittlerweile fest im Partykalender etablierten Veranstaltung in die dreistöckige Kneipe "Das Blaue Haus" ein.
"Die Neuankömmlinge sollen mit dem Kuhviertel auf Tuchfühlung gehen", sagte Peter Göttker, Mitinhaber des Blauen Hauses, der am Freitag bei seiner Liveband "Jumble Hill" mitspielen und mitrocken wird. Das Viertel zwischen Kreuzstraße, Rosenplatz, Jüdefelder-, Hollenbecker-, Überwasser und Kuhstraße soll am Freitag in eine riesige Partyzone verwandelt werden. Und wenn das Wetter noch mitspielt, gibt es zu der Innen- Party noch ein weitläufiges Straßenfest. Die letzten Jahre sei die Veranstaltung mit 3000 Besuchern ein Publikumsmagnet gewesen, meinte Wolfgang Plogmann von der Kneipe "Cavete".
Für gute Stimmung werden die Livebands sorgen, die allein schon mit ihrer Namensgebung eine interessante Nacht versprechen: In der Gorilla Bar spielen wie immer "Die bekloppten Hunde", im Buddenturm rockts mit "Pussy Fever", in der "Cavete" spielen "Q" (kju:) alles, was man für eine gute Party braucht und die "Hipshooters" warten mit authentischem Fun Rock n Roll der 50er Jahre in der Kreuzstraße 14 auf.
Viele gute Gründe also für die Erstsemester, Münsters ursprünglichste, längste und urigste Kneipenmeile kennen zu lernen.
Mit der nunmehr traditionellen Veranstaltung soll auch klar Position für die Altstadt und das Kuhviertel bezogen, und deren Attraktivität herausgehoben werden, so die Kneipiers.
Das Partykonzept ist, wie immer, sowohl einfach als auch genial " altbewährt: Bands spielen tanz- und singbare Lieder, die Getränkepreise- das hat Peter Göttker versprochen, werden nicht erhöht und alles liegt nah beieinander, so dass Partygänger bis zur nächsten Kneipe einfach nur im Kreis laufen können. Wenn sie noch können. - MMM
Dienstag, 2/3. April 2005 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Münster)
Mittwoch, 24. November 2004 | Quelle: Münstersche Zeitung (Münster)
Münster - Die Vorweihnachtszeit ist da und die Bäume werden wieder geschmückt. Die ganze Innenstadt strahlt um die Wette, jeder Straßenzug möchte die gemütlichste Atmosphäre vermitteln. Die ganze Innenstadt" Nein, ein kleines Viertel im Herzen Münsters bleibt dunkel. Und keine Weihnachtsbeleuchtung, das bedeutet vielleicht weniger Touristen und ein mieses Geschäft.
So hat sie ausgesehen, die Schreckensvision, die Pinkulus-Gastwirt Vladimir Tuma vor einigen Wochen ereilt hat. Der 50-Jährige liegt mit seiner Kneipe direkt am Rosenplatz des Kuhviertels und wieder einmal drohte seine Gegend von der Adventsstimmung abgeschnitten zu werden. Nicht nur, dass der Weihnachtsmarkt seit einigen Jahren im Kuhviertel kein Zuhause mehr hat. Auch eine angemessene Baumbeleuchtung für den Rosenplatz war nicht in Sicht. Keiner im Viertel fühlte sich so richtig zuständig und die Stadt lehnte die Kostenübernahme ab.
Das Herz der Stadt
Tuma wollte das nicht akzeptieren. "Das Kuhviertel ist doch für die Studenten das Herz der Stadt", dachte er sich. Und erst die vielen Touristen, die vom Hindenburgparkplatz über den Rosenplatz in die Stadt marschieren. 200 Busse stehen dort an den Weihnachtswochenenden, was sollen denn die ganzen Leute denken, wenn sie durchs Kuhviertel laufen und alles trist und düster aussieht" Also versuchte er es in Eigenregie. Das Ziel: Zumindest den großen Ahornbaum am Rosenplatz zu beleuchten. Er klingelte bei den anderen Geschäftstreibenden des Viertels, fragte Anwohner und sogar seinen Zahnarzt. 43 Menschen spendeten für die Lichterkette. Und siehe da, nach freundlicher Intervention von Münster Marketing kam ihm auch die Stadt entgegen: Die Hälfte der Kosten wolle man nun tragen.
Am Montag steckte Tuma endlich den Stecker ein. Es ist eine Baumbeleuchtung, wie es sie viele gibt in der Innenstadt. Doch wenn der Gastwirt jetzt sein Bier zapft und dabei aus dem Fenster schaut, werden diese Weihnachtslichter eine ganz besondere Bedeutung für ihn haben. - WCK